Konzept

Dies ist ein Auszug aus unserer Konzeption. Das vollständige Konzept kann sehr gern und jederzeit in unserer Einrichtung eingesehen werden.

IMG-20150402-WA00001. Vorwort:

Ihre Elternzeit ist leider schon vorbei und Sie sind auf der Suche nach einer liebevollen, individuellen Betreuung, durch eine geringe Kinderanzahl für Ihr Kind? Durch unser Konzept möchten wir Ihnen die Entscheidung zwischen Krippe und Kindertagespflege erleichtern. Wir möchten uns und die Tagespflegestelle „Zwitscherlinge“, Ihnen liebe Eltern und anderen interessierten Personen vorstellen. Wir werden Ihre Kinder liebevoll und individuell je nach Alter, Entwicklungsstand und Persönlichkeit betreuen. Unsere Gruppe besteht aus insgesamt fünf Kindern, in verschiedenen Altersstufen (0 – 3 Jahre). Vorteile in einer Zusammenarbeit, sehen wir besonders in der täglichen Betreuung ihrer Kinder, da ein reger Ideenaustausch stattfinden kann. Im Urlaubs- und Krankheitsfall wird eine kontinuierliche Betreuung stattfinden und die Kinder werden im täglichen Tagesablauf dadurch nicht eingeschränkt. Weitere Vorteile befinden sich bei Ausflüge oder größeren Unternehmungen, die wir zu zweit gut durchführen können. Zusammen haben wir uns entschieden, dass Hauptaugenmerk auf das erleben und erfahren der Natur und der Tiere zulegen. Wir sind der Meinung dass, dies wichtig ist, die Kinder daran teilhaben zu lassen. Wir werden so oft wie möglich mit den Kindern Draußen an der frischen Luft sein. Da Marsdorf noch einen sehr dörflichen Charakter hat, können wir uns mit den Kindern ohne Verkehrs- und Lärmbelastung bewegen. Sie können die Natur als Spielplatz erleben, durch unbeschwertes rennen, krabbeln, klettern und toben. Aus der Stadt Dresden sind wir schnell zu erreichen, über die Autobahnabfahrt Marsdorf und über Weixdorf. Direkt vorm Haus befindet sich die Bushaltestelle, der Linie 308. Parken vor dem Haus ist problemlos möglich. Wer im Dresdner Norden arbeitet oder wohnt, erreicht unsere Tagespflegestelle in ca. 10 – 15 Minuten. Das Zentrum von Dresden ist, je nach Verkehrslage, in ca. 20 Minuten zu erreichen.

2. Rahmenbedingungen:

Die Wohnung der „Zwitscherlinge“ befindet sich in der ersten Etage im Gemeindehaus von Marsdorf. Es ist eine 3 Zimmerwohnung mit 66 Quadratmeter. Im Eingangsbereich ist ein großer Flur, von dem drei Zimmer, ein Bad und eine Küche abgehen. Im Flur befindet sich die Garderobe für jedes Kind, ein Regal für Wechselsachen und eine Pinnwand für Elterninformationen. Er ist groß genug um den Bewegungsdrang der Kinder zu befriedigen. Im Gruppenraum werden die Bedürfnisse der Kinder mit verschiedenen Angebotsecken angeregt. Die Kinder können mit einer Nestschaukel schaukeln, ihre Phantasie in einer Mal- und Bastelecke anregen und ausleben. Zum Zurückziehen dient unsere Wolke (eine kleine Kuschelcouch) die zum Buch anschauen oder kuscheln einlädt. Die Kinderküche, Puppenecke und Verkleidungskiste dient für phantasievolle Rollenspiele. Spielsachen und Materialien sind für alle Altersstufen vorhanden und stehen frei erreichbar im Raum oder Regal. Damit wir das Interesse der Kinder erhalten, werden wir uns vorbehalten, die Spielsachen gelegentlich zu wechseln. Ein separater Raum, ist für Elterngespräche und zur Dokumentation vorgesehen. Hier befindet sich der Wickeltisch mit den eigenen Hygieneartikeln der Kinder. In unserer kindgerechten Küche werden wir gemeinsam die Mahlzeiten zu uns nehmen und gelegentlich gemeinsam backen oder kochen. Durch ein Türschutzgitter ist der Küchenbereich gesichert. Im Schlafraum befinden sich 3 Babybetten und 3 Liegen für die „größeren“ Kinder. Er ist abgedunkelt und wird mehrmals am Tag gelüftet, somit ist er optimal an die Schlafbedingung für Kleinkinder angepasst. Alle Zimmer sind kindgerecht gestaltet und bieten die besten Voraussetzungen zum Spielen, erleben, toben, basteln und kuscheln. Das Haus ist alleinstehend. Direkt im Garten befindet sich ein Spielplatz mit Nestschaukel, Rutsche und Klettergerüst. Der Spielplatz wurde 2014 erneuert und ist für die Kinder sehr interessant. Auf einer kleinen abgrenzten Grünfläche, ist ein Sandkasten mit Matschküche und einem Spielhaus. Zum Rennen und fahren mit Bobby Cars und anderen Fahrzeugen ist ausreichend Platz vorhanden. Wir werden viele Tiere im Dorf kennenlernen und besuchen.

Unsere Öffnungszeiten sind von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr.

3. Tägliche und spezielle Bildungsangebote:

Die Grundlage unserer täglichen arbeit ist der sächsische Bildungsplan. Dieser gliedert sich in 6 Bereiche. Alle 6 Bildungsbereiche fließen ineinander über, keins kann getrennt gesehen werden. Sie werden den ganzen Tag von den Kindern und uns automatisch in den Lern –und Erfahrungsprozess eingebaut. Je nach Alter und Lerntempo werden wir die Angebote immer wieder ausweiten und erneuern, um den Spaß am Lernen zu erhalten und neue Dinge kennenzulernen. Wir verfolgen ein offenes Konzept. Die heißt, dass der Tagesablauf ein fester und wiederkehrender Bestandteil ist, aber alle anderen Angebote ausgetauscht werden. Durch das Beobachten der Kinder schnappen wir die Themen und Interessengebiete auf und führen daraus, verschiedene Angebote oder Projektarbeiten aus.

4. Ziele für die pädagogische Arbeit mit Kindern:

Unser Ziel ist es, jedem Kind das zu geben und zu ermöglichen, was es in seinem momentanen Entwicklungsabschnitt braucht. Wir werden jedes Kind individuell begleiten, unterstützen und anregen. Es soll seine Persönlichkeitsentwicklung frei entfalten können. Wir werden es trösten, loben, ermutigen, unterstützen und kleine Aufgaben übergeben, somit fördern wir sein Selbstvertrauen. Die Kinder sollen getreu dem Motto: „Hilf mir es selbst zu tun“ zu eigenen Denken und Handel angeregt werden. In einer Atmosphäre, in der das Kind Vertrauen und Geborgenheit spürt, werden ihm vielfältige Möglichkeiten und Auseinandersetzungen mit sich selbst und seiner Umwelt geboten. Wir werden feste Rituale und sinnvolle Grenzen setzen, um dem Kind Sicherheit und Halt zu geben. Daraus soll sich das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit entwickeln. Unsere Tagespflege soll ein Ort sein wo die Kinder gerne hinkommen und sich sicher und geborgen fühlen. Sie sollen sich rundum wohlfühlen.

Unsere Hauptziele sind:

– entwickeln des Verständnisses für Natur und Umwelt
– entwickeln einer eigenen Identität
– fördern der Motorik und eigener Denkprozesse
– fördern des Sozialverhaltens, der Kreativität und Fantasie

5. Unser Bild vom Kind:

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen. Es wird sich ausprobieren, experimentieren, viele Fragen stellen, neugierig sein und verschiedene Befindlichkeiten zeigen, wie Wut, Ärger, Freude und Angst. Wir müssen die Kinder unterstützen ihre Befindlichkeit zu zeigen und ihnen lernen damit richtig umgehen zu können. Die Kinder lernen durch das eigene Handeln und werden durch ständiges widerholen die Umwelt und verschiedene Zusammenhänge verstehen. Von Geburt an sind sie Selbstbestimmend und brauchen eine bewusst gestaltete Umgebung und Vertrauenspersonen die Ihnen Anreize zur Selbstentfaltung geben. Durch Geborgenheit und Vertrauen kann sich ein Kind entfalten und entwickeln.

6. Bedeutung des Spiel:

Durch das spielen lernen Kinder ihre Umwelt zu begreifen. Sie werden durch das Spiel ihre Erlebnisse verarbeiten. Kinder sehen in jeden Dingen Spielzeug. Schnell werden aus Steinen, Nahrungsmittel für die Puppen oder sie bereiten in der Kinderküche das „essen“ zu. Oder eine Stuhlreihe ist die Straßenbahn mit denen sie gestern gefahren sind. Beim Spielen brauchen die Kinder Freiräume und viel Zeit. Sie fördern beim Spiel verschiedene Bereiche (motorischen, emotionalen, sozialen und kognitiven Bereich). Es gibt verschiedenes Spielzeug in unserer Tagespflegestelle. Sie können konstruieren mit Bausteinen aus Holz oder großen Legosteinen. Sie können in verschiedene Rollen schlüpfen in unseren Funktionsecken (Puppenecke, Verkleidungskiste, Kinderküche). Sie können sich bewegen mit unserer Schaukel, den Rutschautos oder zur Musik. Es gibt für jedes Kind eine Schatztruhe, in der Sachen aufbewahrt werden die wir beim Spazieren gehen einfach nicht liegen lassen konnten. Daraus können wir können schöne Dinge basteln. Wenn sie etwas Ruhe brauchen können sie sich in die Kuschelecke zurückziehen und ein Buch anschauen, Puzzeln oder ein Steckspiel spielen. Alle Spielmaterialien sind frei zugänglich und die Kinder können sich jederzeit bedienen.20150107_110655

7. Aufnahme und Eingewöhnung:

Die Aufnahme neuer Kinder, erfolgt das ganze Jahr. Je nach Platzkapazität, nehmen wir neue Kinder im Alter von 0-3 Jahren auf. Wir empfehlen, dass Ihr Kind und Sie zu verschiedenen Zeiten „schnuppern“ kommen, um das neue Umfeld und den Tagesablauf kennenzulernen. Dabei werden wir uns kennenlernen und wir können Sie mit unserer Konzeption vertraut machen. Ein vertrauensvoller Umgang zwischen Ihnen und uns ist sehr wichtig ebenso sollten Sie mit unserer Konzeption einverstanden sein. Wenn Sie sich für unsere Tagespflege entschieden haben, werden wir mit Ihnen ein Gespräch führen, worin Sie uns die Gewohnheiten, Vorlieben und Verhaltensweisen Ihres Kindes nahe bringen. Unsere Aufgabe wird es sein, die Eingewöhnungsphase durchzusprechen. Wir erklären Ihnen, was uns in dieser Phase wichtig ist und wie wir gemeinsam den neuen Abschnitt Ihres Kindes gestalten. Die Eingewöhnungsphase ist eine sehr sensible Zeit, für Sie und ihr Kind. In aller Ruhe möchten wir diesen Prozess mit Ihrer Mitarbeit durchführen. Sie und Ihr Kind sollen die Möglichkeit haben die neue Umgebung, uns zwei Tagesmütter und die anderen Kinder der Gruppe kennenzulernen. Für ihr Kind sollte vorerst eine von uns (Steffi oder Nicole) die Bezugsperson sein, die zweite Tagesmutti wird aber immer mehr im geschehen teilhaben. Denn auch in Abwesenheit (durch Krankheit, Weiterbildung oder Urlaub) soll sich Ihr Kind sicher und geborgen fühlen. Da jedes Kind sein eigenes Tempo hat, möchten wir Sie bitten für die Eingewöhnung ca. 3 – 4 Wochen einzuplanen. Nachdem wir uns beschnuppert haben beginnen wir mit der Eingewöhnung. Steffi oder Nicole wird die gesamte Eingewöhnung übernehmen. Genau Details der Eingewöhnung besprechen wir persönlich. Wir haben für Sie und ihr Kind einen kleinen Hefter angelegt, wo Sie den genauen Ablauf, Tipps und Checkliste finden.

8. Ernährung:

Auf eine gesunde, vitaminreiche und abwechslungsreiche Ernährung legen wir viel Wert. Die Zwischenmahlzeit, Mittagessen und Vesper bieten wir privat an. Das Frühstück bringt jedes Kind selbst mit. Die Zwischenmahlzeit wird hauptsächlich aus verschiedenen Obst und Gemüse bestehen. Das Mittagessen kochen wir täglich frisch mit Hilfe der Tageskinder. Die Speisepläne stehen für Sie zur Orientierung wöchentlich zur Verfügung. Das Vesper werden wir variieren. Brot, Kuchen, Joghurt, Quark… Wasser und Tee wird jederzeit für die Kinder zur Verfügung stehen. Falls ein Kind nur Saft oder Saftschorle möchte, ist dies selbstverständlich möglich. Wir möchten gern, dass die Kinder jedes Essen probieren (Koste klecks), um es erst mal kennenzulernen. Manchmal schmeckt es dann doch, wenn alle essen.

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9. Hygiene, Sauberkeit und Gesundheit:

Die Körperpflege und Gesundheitserziehung, sind uns sehr wichtig. Wir unterstützen Ihr Kind beim Erlernen wichtiger hygienischer Standards, wie das selbstständige Händewaschen (vor dem essen, nach dem Spielen im freien und nach dem Toilettengang). Gern möchten wir gemeinsam mit Ihrem Kind nach dem Mittagessen die Zähne putzen. Dafür braucht es eine eigene Zahnbürste, Zahncreme, Zahnputzbecher und Handtuch. Eine eigene Haarbürste für die Schönheitspflege ist vor allem bei langem Haar wichtig. Jedes Kind besitzt sein eigenes Töpfchen, welches wir nach jedem benutzen ordentlich reinigen werden. Die Sauberkeitserziehung im Bereich des Trocken werdens, liegt in ihrem Händen, da jedes Kind sein eigenes Tempo besitzt. Wir möchten Sie gerne in diesem großen Prozess unterstützen, dies bedarf eine gute Absprache. Wenn ihr Kind sich in diesem Prozess befindet werden wir es gemeinsam unterstützen. Wir bitten Sie in diesem Fall einige Wechselsachen mitzubringen. Die Wickelzeit ist ein großer Moment der Intimität. Der Wickelbereich wird warm und gemütlich sein. Zum optischen Anreiz hängt über den Wickeltisch ein Mobile zum Schauen und träumen. Wir werden uns viel Zeit nehmen und mit dem Kind singen, es kitzeln oder herzlich lachen. Durch eigene Erfahrungen genießen die Kinder zur Entspannung eine kleine Massage. Sollte dies bei Ihrem Kind der Fall sein, werden wir uns die Zeit nehmen. Die Kinder sollen eigene Körpererfahrungen sammeln, dies werden wir durch eincremen und gegenseitiges streicheln (mit der Hand oder auch mal eine Feder) erfahren. Unterstützend mit Liedern und Reimen, werden wir die Körperteile benennen. Mit Ruhephasen und Liederrunden lässt sich das gut verbinden. Ohne Gefahr für die Kinder werden wir, Gefahrenquellen kennenlernen. Wir möchten den Kindern die Vermeidung dieser zeigen, dabei werden wir das überqueren von Straßen und das aufpassen am Wasser üben. Beim Klettern, müssen Sie lernen sich selbst einzuschätzen (wie hoch kann ich klettern, schaffe ich eine Stufe herunter zuspringen…), ebenso sollten sie wissen was heiß und kalt ist. Dies wird alles ohne Gefahr für ihr Kind sein. Die Tagespflegestelle wird täglich gereinigt und gelüftet. Wir werden mit üblichen Reinigungsmittel, die Einrichtung säubern. Desinfektion werden wir nur in bestimmten Krankheitswellen oder bei grober Verschmutzung verwenden.

10. Krankheitsfall:

Ein Kind mit Fieber (ab 37,9°C), Übelkeit, Erbrechen, Unwohlsein oder Schmerzen braucht seine Eltern. Da ein krankes Kind nicht in die Einrichtung gehört, bitten wir Sie, Ihr Kind abzumelden und zu Hause zu betreuen. Bei schweren ansteckenden Krankheiten, möchten wir Sie bitten, Ihr Kind erst nach vollständiger Genesung und nicht mehr ansteckend für andere Kinder ist, wieder zu uns zu bringen. Da das Impfen oft ein umstrittenes Thema ist, möchten wir, dass alle Kinder die zu uns kommen, gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio geimpft sind. Wünschenswert sind auch Impfungen gegen Kinderkrankheiten (Masern-Mumps-Röteln und Varizellen), sowie Pneumo- und Meningokokken. Da diese Krankheiten schwere Nebenwirkungen hervorrufen und noch nicht geimpfte Kinder stark gefährden. Wir werden selbst bei uns auf die nötigen Impfungen achten. Wenn ihr Kind während des Tages krank wird, werden wir Sie umgehend benachrichtigen, damit Sie ihr Kind abholen können. Bei Erkrankung unsererseits versuchen wir uns gegenseitig vertreten. Sollte Steffi zu diesem Zeitpunkt im Urlaub oder selbst krank sein, wird die Stadt Dresden eine Ersatzbetreuung stellen. Bei Allergien und anderen Unverträglichkeiten, sollten Sie uns informieren, damit wir dies im Tagesablauf beachten können. Bei Gabe von Medikamenten brauchen wir eine Vollmacht von Ihnen und dem Kinderarzt, sowie die genaue Zeit und Dosierung des Medikamentes. Dies gilt auch bei einfachen Medikamenten wie Hustensaft oder Nasenspray. Durch den, erste Hilfe Kurs für Kleinkinder und unserem früheren Beruf, haben wir Erfahrungen mit kleinen Verletzungen und können diese problemlos behandeln. Sollte ein größerer Unfall passieren werden wir einen RTW rufen. Nach Möglichkeit werden wir, Ihr Kind begleiten und Sie umgehend informieren. Bei einer schriftlichen Erlaubnis, werden wir Zecken mit einer zugelassenen Zeckenkarte entfernen, denn umso schneller die Zecke entfernt wurde umso kleiner ist die Ansteckungsgefahr. Auf Sonnenschutz (Creme und Sonnenschirm) werden wir im Sommer besonders Acht geben.

Regeln und Freiräume:

Regeln und Rituale geben den Kindern Sicherheit und Orientierung.

– geduldiger und Respektvoller Umgang miteinander
– wir essen alle gemeinsam am Tisch
– wir zerstören keine Spielsachen
– wir nehmen auf uns gegenseitig Rücksicht und auf unsere Umwelt (die Tiere die wir kennenlernen und beobachten werden wir nicht ärgern und nur dort anfassen wo wir es gezeigt bekommen)

Unsere Rituale sind:

– täglicher Begrüßungskreis
– geregelte Ruhe und Schlafphasen
– das tägliche singen und bewegen

Die Kinder haben bei uns genug Freiraum um ihre Fantasie und Persönlichkeit frei zu entfalten. Die Sicherheit steht dabei stets im Vordergrund. Die Kinder sollen ihre Konflikte weitestgehend „ausfechten“ dürfen, dies aber ohne Gewalt. Wir wissen dass es in diesem Alter noch schwierig ist, da sie sich nicht so gut verbal äußern können. Ein Kind zu beruhigen ist dann manchmal recht schwierig. Wir werden es aus der Situation nehmen und ihm zeigen dass sein Verhalten nicht richtig war, und es mit anderen Sachen ablenken. Wir tun das selbstverständlich alles in einem ruhigen Ton und auf Augenhöhe des Kindes. Auseinandersetzungen sind wichtig für die soziale Entwicklung der Kinder, da sie dadurch lernen, sich durchzusetzen oder sich zurückzunehmen.

11. Beobachten und Dokumentieren:

Täglich und in jeder Situation beobachten wir die Kinder positiv und entdecken dadurch ihre Interessen und Stärken. Tägliche Notizen erleichtern uns einzelne Entwicklungsprozesse zu dokumentieren. Bei kurzen „Tür –und Angelgesprächen“ werden wir uns regelmäßig mit Ihnen austauschen. Einmal im Jahr werden wir mit Ihnen ein ausführliches Entwicklungsgespräch führen. Bei Wunsch auch gern öfters. In der gesamten Betreuungszeit führen wir über jedes Kind ein Portfolio. In dem werden wir Ereignisse, Fotos, Basteleien und Gemälde sammeln. Eine Familienseite, welche bitte von Ihnen, Liebe Eltern gestaltet wird, ist ebenfalls enthalten. Dies dient nicht nur der anschaulichen Dokumentation sondern es ist auch eine schöne Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit. Wir selbst werden täglich unsere Arbeit reflektieren, um uns zu optimieren.

12. Übergang in die KITA:

Beim Übergang des Kindes in eine Kindertageseinrichtung ist es wichtig, diese mit dem Kind schon einmal besucht zu haben. Wir denken dass die Aufgabe der Eltern ist. Gut ist es auch mit den Kindern darüber du sprechen und sie neugierig zu machen. Dadurch dass es größer Gruppen sind bedarf dies viel Einfühlung und Sensibilität. Wir würden uns mit dem Kindergarten in Verbindung setzen und nachfragen, wie man dem Kind den Übergang erleichtern kann.